Spannbettlaken in Sondergrößen: Diese drei Maße entscheiden

Anzeige: Dieser Gastbeitrag wurde von FamBed beauftragt.

Wer ein Bett mit ungewöhnlichen Maßen besitzt, ein selbst gebautes Podest, ein zusammengeschobenes Doppelbett oder ein altes Modell ohne Herstellerangabe, stößt beim Laken-Kauf schnell an Grenzen. Standardgrößen wie 140×200 oder 180×200 Zentimeter passen dann nicht, und ein zu kleines oder zu großes Spannbettlaken rutscht, wirft Falten oder lässt sich gar nicht erst über die Matratze ziehen. Drei Maße entscheiden darüber, ob ein Laken am Ende wirklich sitzt: Breite, Länge und Steghöhe.

Breite, Länge und Steghöhe im Zusammenspiel

Breite und Länge der Matratze sind die naheliegenden Werte, doch die Steghöhe, also die Höhe des elastischen Randes, der über die Matratzenseite gezogen wird, wird häufig unterschätzt. Ein Rechenbeispiel: 24 Zentimeter Matratzenhöhe plus 6 Zentimeter Topper ergeben 30 Zentimeter Gesamthöhe. Für ein gemeinsames Laken muss der angegebene Passbereich zu diesem Aufbau passen; allein die Breitenangabe reicht nicht. Wer misst, sollte deshalb immer die tatsächliche Höhe der kompletten Liegefläche notieren, nicht nur die Herstellerangabe der Matratze allein.

Warum Nennmaße und Realmaße abweichen

Das Nennmaß, etwa 200 × 200 Zentimeter, bezeichnet das bestellte Format. Für die Zuordnung eines Lakens sind zusätzlich der tatsächliche Aufbau und der angegebene Passbereich relevant. Eine neue Matratze sollte zunächst entsprechend den Herstellerangaben ausgepackt und aufgestellt werden. Danach lassen sich die Maße notieren und mit der Anleitung des Laken-Anbieters abgleichen; eigene Zugaben zum Bestellmaß sollten nicht einfach geschätzt werden.

Ein Messprotokoll für zu Hause

Ein einfaches Protokoll hilft, Fehlkäufe zu vermeiden. Sinnvoll ist es, die Werte an mehreren Stellen zu erfassen, da Matratzen selten perfekt rechteckig sind:

Messpunkt Wert
Breite oben ___ cm
Breite unten ___ cm
Länge links ___ cm
Länge rechts ___ cm
Steghöhe (Matratze plus Topper) ___ cm

Bei abweichenden Messwerten hilft eine zweite Messung. Runde Ecken oder eine ungewöhnliche Form lassen sich zusätzlich fotografieren und vor einer Maßanfertigung mit dem Anbieter besprechen.

Wenn Topper oder Zwischenraum die Maße verändern

Bei zusammengeschobenen Betten mit zwei Matratzen entsteht häufig eine Fuge in der Mitte. Ob ein durchgehendes Laken diese Fuge überdeckt oder ob zwei einzelne Laken sinnvoller sind, hängt von der Breite der Lücke und davon ab, ob ein gemeinsamer Topper verwendet wird. Bei Spannbettlaken nach Maß bei FamBed sollte ebenso wie bei anderen Angeboten geprüft werden, auf welchen Matratzenaufbau sich die Größenangaben beziehen. Wer diese Angaben vorab sauber dokumentiert, spart sich Rückfragen und Missverständnisse bei der Bestellung.

Am Ende zahlt sich Sorgfalt beim Messen mehr aus als ein schneller Blick auf die Matratzenverpackung. Wer Breite, Länge und Steghöhe an mehreren Punkten erfasst und dabei Topper und mögliche Toleranzen mitdenkt, kann das passende Format gezielter auswählen, unabhängig davon, ob es von der Stange kommt oder eigens angefertigt wird.

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